Robola



Der Robola-Anbau konzentriert sich auf die Ionischen Inseln - man findet die Rebe auf Kephalonia, Korfu und Lefkada, aber auch in Arkadien auf der Peloponnes. Sie bevorzugt trockene und felsige Böden, hügeliges Kalkterrain, auf denen die Erträge gering sind und die Trauben zwischen Mitte August und Mitte September reifen. Das kraftvolle Gewächs trägt große Beeren, die nicht sehr dicht aneinander wachsen. Robola-Reben sind empfindlich gegen Oidium, Botrytis und das fanleaf- Virus. Das richtige Ernte-Timing ist wichtig - bei verspäteter Lese kann der Alkoholgehalt zu hoch und die Säure zu niedrig sein.
Über viele Jahre hinweg glaubte man, dass die Robola-Traube mit der Ribolla Gialla aus Friuli (Italien) verwandt war und dass sie von den Veneziern nach Kephalonia "verschleppt" wurde. Neuere Studien belegen, dass keine Verbindung zwischen diesen Rebsorten besteht. Der Geschmack nach Zitrone, der die Weine beider Reben dominiert, veranlaßte voreilige Athener Importeure zur Bezeichnung "Italienischer Robola".
Robola wird oft mit Tsaoussi und Zakynthino (auf Kephalonia) und mit Kakotrygis (auf Korfu) vermischt.

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